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DomQuartier Salzburg

Salzburg · Salzburg und Umgebung

1 Std. 16Route

Unbegrenzt gratisInnerhalb des 24-Stunden-Zeitfensters in der Stadt

DomQuartier Salzburg

Unbegrenzt gratis

Die schwarze Ecke bedeutet, dass eine Bedingung gilt.

  • · Innerhalb des 24-Stunden-Zeitfensters in der Stadt

Achtung: Der Pass enthält entweder 24 Stunden Stadt Salzburg oder eine Fahrt über die Grossglockner Hochalpenstrasse. Die Wahl gilt für den ganzen Pass.

QuelleManuell geprüft

Das DomQuartier verbindet Residenz, Dom und Erzabtei St. Peter zu einem Rundgang durch 1300 Jahre Herrschaft, Kunst, Musik und Architektur. Der Weg führt durch die Prunkräume der Residenz, über die Dombogenterrasse mit Blick auf das barocke Zentrum, an der Orgelempore des Doms vorbei und durch das Dommuseum mit dem Rupertuskreuz. Für den umfangreichen Rundgang mit mehreren Museen und wechselnden Ausstellungen ist Zeit einzuplanen.

Der Rundgang durch das DomQuartier zeigt das Zusammenspiel von 1300 Jahren Herrschaftsgeschichte, Kunst, Musik und Architektur.

Prunkräume der Residenz: Die Residenz diente den Fürsterzbischöfen jahrhundertelang als Wohnsitz und Ort der Repräsentation. Die Prunkräume spiegeln zwei Jahrhunderte Kunst- und Stilgeschichte wider, von der Renaissance über den Barock bis zum Klassizismus. Sie sind zugleich ein authentischer Ort der Salzburger Musikgeschichte: Im Carabinierisaal wurde die erste Oper nördlich der Alpen uraufgeführt, und im Konferenzzimmer gab Wolfgang Amadé Mozart als Siebenjähriger sein erstes Salzburger Hofkonzert. Als fürsterzbischöflicher Hofmusiker komponierte er für diese Räume und musizierte dort selbst; neben dem Dom waren sie sein unmittelbares Arbeitsumfeld. Die Konzertreihe Date with Mozart wird in kammermusikalischer Besetzung vom Salzburger Residenz-Ensemble gespielt, je nach Programm mit zwei bis vier Musikern. Das Programm wechselt laufend und wird vorab auf der Website des DomQuartiers veröffentlicht.

Residenzgalerie: 1923 gegründet, mit wechselnden Ausstellungen niederländischer, italienischer, französischer und österreichischer Meisterwerke vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.

Dombogenterrasse: Sie verbindet die Residenz mit dem Dom und gibt den Blick auf das barocke Herz Salzburgs frei, mit dem Ensemble aus Dom und Residenz sowie Dom-, Residenz- und Kapitelplatz. Die Umgestaltung Salzburgs zur Barockstadt italienischer Prägung begann um 1600 unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und wurde von seinen Nachfolgern fortgesetzt und abgeschlossen. Im Dombogengang ist seit 2024 ein digital animiertes Video zur Baugeschichte Salzburgs zu sehen.

Nordoratorium: Im Nordoratorium des Doms finden in vier in einer Flucht liegenden Räumen wechselnde Ausstellungen statt. Die Stuckarbeiten stammen aus dem Jahr 1628, dem Weihejahr des barocken Doms. Besonders ist das Rupertusoratorium, dessen Altar- und Deckengemälde Szenen aus dem Leben des heiligen Rupert zeigen.

Domorgelempore: Der Rundgang führt über die Orgelempore mit der Hauptorgel. Von dort aus lässt sich der gesamte Innenraum des Salzburger Doms überblicken, der zu den großen Monumentalbauten des Frühbarock zählt.

Dommuseum: Das Dommuseum im Südoratorium wurde 1974 eröffnet und zeigt Kunstschätze aus 1300 Jahren Kirchengeschichte. Kern ist der Domschatz mit kostbarem liturgischem Gerät wie Kelchen und Monstranzen sowie mit gotischen und barocken Gemälden und Skulpturen aus Salzburger Kirchen und Klöstern. Wichtigstes Stück ist das Rupertuskreuz, das größte erhaltene Metallkreuz aus dem Frühmittelalter und eines der ältesten bekannten christlichen Kunstwerke Österreichs.

Kunst- und Wunderkammer: Angelegt von Fürsterzbischof Guidobald Graf Thun, um Gäste mit exotischen und kuriosen Objekten aus Kunst, Natur und Technik in Staunen zu versetzen und so den Reichtum des Landes zu zeigen. Marmorboden, Stuckdecke und Vitrinen sind noch original. Mit Ankäufen und Leihgaben wurde die Kunst- und Wunderkammer 1974 als barockes Raritätenkabinett rekonstruiert.

Lange Galerie: 70 Meter lang und mit reichem Deckenstuck ausgestattet. Die Galerie gilt als einer der frühesten Galeriebauten nördlich der Alpen und diente bis 1803 als Gemäldegalerie der Fürsterzbischöfe. Heute hängen dort große Gemälde aus der Kunstsammlung der Erzabtei St. Peter.

Museum St. Peter: Im Wallistrakt, mit einer Auswahl aus den Kunstschätzen der Erzabtei St. Peter, des ältesten Klosters im deutschsprachigen Raum. Neben liturgischem Gerät, Gemälden und Musikinstrumenten ist das Prunkstück der Schatzkammer die Mitra pretiosa aus der Zeit um 1480, reich mit Edelsteinen und Perlen besetzt.

Was Besucher sagen

Ein Ticket ermöglicht einen zusammenhängenden Rundgang durch die Residenz, über die Bogenterrasse zu den Domgalerien und weiter nach St. Peter. Besucher nennen vor allem den Blick von der Galerie in das Domschiff als stärksten Teil und schätzen den kostenlosen Audioguide, der über das eigene Telefon läuft. Die meisten raten, zwei Stunden einzuplanen; mit einer Stunde hetzt man hindurch. Trotz des touristischen Platzes davor ist es innen oft ruhig, und nicht jeder Teil kommt an: Die Kunst- und Wunderkammer wird von manchen ausgelassen.

QuelleZusammengefasst aus öffentlichen Erfahrungen, 2026-08-15.

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